Purple Schulz sagt offen, dass ihn der Single-Druck früher gebremst hat. Gegenüber der WAZ kritisierte er das Hitgeschäft: „Was ist denn heute ein Hit? Millionen Streams, die am Ende nichts bringen.“ Heute zählt für ihn vor allem die Musik live, das Studio hat aber nicht komplett ausgedient: Sein letztes Studioalbum erschien 2019, 2025 folgte eine Live-Platte mit Jördis Tielsch.
In den 1980er-Jahren wurde Purple Schulz durch häufige Auftritte in der ZDF-Hitparade bekannt. Mit Titeln wie „Sehnsucht“ (Durchbruch 1984, Platz sechs) und „Verliebte Jungs“ prägte er die Zeit. Sein Künstlername geht zurück auf seine Jugend: Als Verkäufer in einem Kölner Orgelgeschäft fiel er mit Interpretationen von Deep Purples „Child in Time“ auf.