Banken haben mittlerweile durchdachte Werbestrategien für sich entdeckt, da es auf dem Finanzsektor einschneidende Veränderungen gibt. Und die sensiblen Unterlagen sind durch ein besonders leistungsfähiges Sicherheitssystem vor Datenklau abgeschirmt. Doch nicht nur auf einen virtuellen Zugriff haben es Kriminelle abgesehen, im Fokus stehen nach wie vor Bankfilialen. Meist wählen die Diebe Geschäftsstellen aus, die weniger zentral liegen und trotzdem leicht zu erreichen sind. Hauptsächlich haben sie es auf den Bargeldbestand oder auf den Inhalt von Bankschließfächern abgesehen. Ein Einbruch gestaltet sich oft als schwierig, da die Räumlichkeiten und Tresore mit einer innovativen Alarmanlage ausgestattet sind. Deshalb müssen sich die Diebe neue Vorgehensweisen einfallen lassen. Besonders dreist ist der Weg über eine benachbarte Wohnung. Durch eine gute Tarnung fallen diese Aktionen selten auf und bleiben zunächst unentdeckt. Ein Zugangsversuch ist meist mit einer enormen Geräuschkulisse verbunden. Beispielsweise bohren die Täter neuerdings ein Loch in die angrenzende Wand. Um die Spuren zu verwischen, planen sie gefährliche Aktionen, die unter Umständen andere Menschen gefährden können. In solchen Fällen ist die Polizei auf Zeugen oder Hinweise aus der Öffentlichkeit angewiesen, um den Fall aufzuklären.